Hernien-Operation durch Univ. Prof. Dr. Albert Tuchmann in 1010 Wien

Hernien sind Weichteilbrüche. Der häufigste Weichteilbruch ist der Leistenbruch (Hernia inguinalis). Weitere Brüche sind Schenkelbruch (Femoralhernie), hauptsächlich bei der Frau, ferner Nabelbrüche (Umbilicalhernie) und Narbenbrüche (Hernia cicatricea), die durch Auseinanderweichen der Bauchdeckennarbe nach Operationen auftreten.

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Ursachen für Hernien

Hernien können angeboren sein, wobei dann die Krankheitserscheinungen oft bei Säuglingen und Kleinkindern auftreten. Sie können aber auch im späteren Leben in Erscheinung treten, insbesondere nach dem Heben schwerer Lasten. In diesem Fall verspüren die PatientInnen meist einen brennenden Schmerz in der Leiste. Hernien machen sich durch Vorwölbungen in der Leiste oder anderswo (Nabel, Bauchnarbe nach Operation) bemerkbar und verursachen brennende oder ziehende Schmerzen.

Bei Nichtbehandlung werden sie größer, verursachen dadurch mehr Beschwerden, und können zur Einklemmung (Incarceration) führen. In diesem Fall muss sofort eine Operation erfolgen.

Diagnose durch Hernien-Spezialist Univ. Prof. Dr. Albert Tuchmann in 1010 Wien

Die PatientInnen merken den Weichteilbruch meist selbst als Vorwölbung. Die Diagnostik stellt somit selten ein Problem dar. Apparative Erkennungsmöglichkeiten sind Ultraschalluntersuchung und Computertomografie.

Da ich mich schwerpunktmässig mit Weichteilbrüchen und deren Operation beschäftige, kann ich PatientInnen eine exakte Diagnostik und maßgeschneiderte Operation (laparoskopisch, offen, richtige Netzauswahl) anbieten.

Behandlung nur durch Operation möglich

Bruchbänder oder Mieder sind keine geeignete Behandlung für Hernien. Weichteilbrüche sollen in erster Linie operiert werden, falls der Allgemeinzustand der PatientInnen dies zulässt. Bei schlechtem Allgemeinzustand sind Operationen auch in Lokal- oder Regionalanästhesie (Spinalanästhesie, “Kreuzstich”) möglich. Bruchbänder gelten als veraltet.

Insbesondere beim Leistenbruch steht eine Vielzahl von Operationen zur Verfügung, z.B. Operation von einem Leistenschnitt aus ohne Anwendung eines Kunststoffnetzes (Bassini, Shouldice), Operationen mit Kunststoffnetz (Lichtenstein, Rutkow) sowie laparoskopische Operationen, bei denen immer ein Kunststoffnetz verwendet werden muss. Letztere Methode, die zahlreiche Vorteile bietet, möchte ich hier genauer schildern

Laparoskopische Leistenbruchoperation bei Univ. Prof. Dr. Albert Tuchmann in 1010 Wien

Die Operation wird mit Hilfe einer Laparoskopie (Bauchspiegelung) durchgeführt. Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose. Die Bauchhöhle wird mit Gas aufgeblasen, in die Bauchhöhle werden drei Sonden durch jeweils etwa 1 cm große Schnitte eingebracht. Durch eine dieser Sonden wird eine Optik mit einer daran angebrachten Fernsehkamera vorgeschoben. Dadurch sieht der Chirurg auf einem Fernsehbildschirm praktisch eine Fernsehdirektübertragung aus der Bauchhöhle der PatientInnen. Durch die anderen beiden Sonden werden Instrumente vorgeschoben.

Mit diesen Instrumenten (Pinzetten, Scheren, Häkchen) wird die Operation durchgeführt: Dabei wird der Weichteilbruch, also die zuvor beschriebene Vorwölbung, aus der Leiste herausgeholt, die Lücke mit einem Kunststoffnetz zugedeckt und dieses Netz mit winzigen Metallklammern oder resorbierbaren Klammern an der Bauchdecke befestigt. In letzter Zeit werden auch selbsthaftende Netze eingesetzt. Über diesem Netz wird das Bauchfell (Peritoneum) mit Naht verschlossen, damit das Kunststoffnetz mit Bauchorganen nicht in Berührung kommt.

Offene Operation (Lichtenstein, Rutkow) bei Weichteilbrüchen

Die Operation nach Lichtenstein erfordert die Einlage eines planen Netzes zur Vermeidung jeglicher Spannung. Bei der Hernienoperation nach Rutkow wird ein schirmförmiges Netz in den Bauchdeckendefekt eingelegt, ein zweites, kleines Netz kommt darüber. Der Hautschnitt kann dadurch kleiner gehalten werden, die Operation ist einfach und wird von den PatientInnen sehr positiv aufgenommen.

Nach 2-3 Tagen können PatientInnen, sowohl nach einer Laparoskopie als auch nach einer Rutkow-Operation, das Krankenhaus verlassen. Er/Sie kann sofort leicht belasten und schon nach 1-2 Wochen mit sportlicher Betätigung beginnen. Der Krankenstand beträgt je nach beruflicher Beanspruchung 3 Tage bis 3 Wochen. Die Wahrscheinlichkeit des Wiederauftretens von Leistenbrüchen (Rezidivrate, Rezidivleistenhernie) beträgt nach diesen Operationen nur 2-5 %.

Univ. Prof. Dr. Albert Tuchmann behandelt Sie in seinem Hernien Zentrum in 1010 Wien

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 Univ. Prof. Dr. Albert Tuchmann

Liebiggasse 4/Top 12, 1010 Wien


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  E-Mail: info@tuchmann.at

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PKW:

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